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1545
Politik und Weltgeschehen
- Beginn des Konzils von Trient (Gegenreformation) (bis 1563)
- 2. Februar: Nikolaus von Reusner, Rechtswissenschaftler († 1602)
- 18. März: Julius Echter von Mespelbrunn, Fürstbischof von Würzburg und Herzog in Franken († 1617)
- 25. März: Johann der Jüngere, Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg († 1622)
- 8. Juli: Don Carlos, der Sohn König († 1568)
- 10. September: Otto von Grünrade, evangelisch-reformierter Kirchenpolitiker († 1613)
- 22. November: Elisabeth von Valois, († 1568)
- 7. Dezember: Heinrich Stewart, Lord Darnley, Ehemann von Maria Stuart († 1567)
- 15. Januar: Georg Spalatin, Fürsprecher Martin Luthers ( - 1484)
- 24. September: Albrecht (Brandenburg), Erzbischof von Magdeburg, Kurfürst von Mainz und Markgraf von Brandenburg ( - 1490)
ko:1545년
Kategorie:1545
GegenreformationAls Gegenreformation wird die Reaktion der katholischen Kirche auf die von Martin Luther in Wittenberg ausgehende Reformation bezeichnet, die sich im Bereich der Theologie und der Kirchen abspielt und sich auf meist geistige Auseinandersetzungen beschränkt. Dieses lässt sich zunächst auch unter dem Begriff Katholische Reform zusammenfassen.
Der Begriff Gegenreformation bezeichnet außerdem die Versuche der römisch-katholischen Kirche seit ca. 1540, den Protestantismus insgesamt gewaltsam zurückzudrängen, weil dieser wiederum sowohl politisch als auch in seinen kirchlichen Institutionen in einem Maße festgefügte Strukturen bekommt, dass er mit rein theologisch-geistlichen Mitteln nicht mehr wirksam bekämpft werden kann. Die Gegenmaßnahmen des Katholizismus erstrecken sich seit dieser Zeit sowohl auf den kirchlichen als auch auf den politischen Bereich. Sie beinhaltet zugleich Maßnahmen einer Durchführung der Rekatholisierung in protestantischen Territorien. Dieser Prozess reichte bis in das 18. Jahrhundert. Die wichtigsten Mittel waren Diplomatie, staatliche Repression und ideologische Indoktrination. Barocker Kirchenbau und barockes Theater spielen eine wichtige Rolle in der gegenreformatorischen Propaganda. Die Gegenreformation kann zugleich als groß angelegter Versuch einer Sozialdisziplinierung im Sinne Gerhard Oestreichs aufgefasst werden. Anstelle des Begriffspaares Reformation-Gegenreformation, das eine positive Reformation und eine negative Gegenreformation vorgibt, wird in der modernen Geschichtswissenschaft der Begriff Konfessionalisierung verwendet, womit der Akzent auf die Modernisierung der frühneuzeitlichen Gesellschaft gelenkt wird.
Begriffsgeschichte
Den Ausdruck Gegenreformation führte 1776 der Göttinger Jurist Johann Stephan Pütter in die Literatur ein. Er verstand darunter die gewaltsame Rückführung von Protestanten zur katholischen Religionsübung. Die Verwendung des Begriffes Gegenreformation im Sinne eines Zeitalters hat sich seit 1889 durch Moriz Ritter eingebürgert. Er dehnt den Begriff Gegenreformation aus bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Dabei war er es aber gar nicht, der als Erster den Begriff Gegenreformation für diese historische Epoche verwendete, sondern Leopold von Ranke im Jahre 1843, der vom "Zeitalter der Gegenreformation" unter Berücksichtigung der tiefgreifende katholischen Bewegung sprach. Bewusst ist Ranke somit schon die innerkirchliche Reformbewegung gewesen, die Wilhelm Maurenbrecher schließlich als katholische Reformation bezeichnete - siehe auch Katholische Reform.
Der Begriff setzt sich nur langsam durch, weil hierbei konfessionelle Vorbehalte geltend gemacht wurden. Ein Teil der katholischen Historiker lehnte die beiden Ausdrücke, die ihnen Werturteile zugunsten des Protestantismus zu enthalten schienen, entschieden ab, andere suchten einen Ausgleich, indem sie zwischen katholischer Selbstreform und politischer Gegenreformation unterschieden und als Epochenbezeichnung "Zeitalter der Glaubensspaltung" (1517-1555) und "Zeitalter des konfessionellen Absolutismus" (1555-1648) gebrauchten. In der modernen Geschichtswissenschaft man dafür den von Wolfgang Reinhard und Heinz Schilling eingeführten Begriff Konfessionalisierung.
Entwicklung der Gegenreformation
Vorreiter der Gegenreformation ist der im Jahre 1534 durch Ignatius von Loyola gegründete Jesuitenorden. Überhaupt hatten die Jesuiten, die von Papst Gregor XIII. entschieden gefördert wurden (siehe auch Reformpapsttum), bedeutsamen Anteil an der Gegenreformation in Europa.
Den Ausgangspunkt der Gegenreformation bildete das Konzil von Trient (von 1545 bis 1563 mit Unterbrechungen). Es betonte die dogmatischen und liturgischen Differenzen zum Protestantismus und stellte gleichzeitig die wichtigsten Missstände in der damaligen katholischen Kirche ab (z. B. Bestimmungen über die Priesterausbildung und Beseitigung von Pfründen- und Ablassmissbrauch). Damit wurde gleichzeitig versucht, dem Protestantismus durch die Abstellung der wichtigsten Mängel, die Angriffsmöglichkeiten einzugrenzen.
Im Deutschen Reich bildete der Augsburger Religionsfriede 1555 mit seiner Bestimmung, dass der Landesherr über die Konfession seiner Untertanen entschied (cuius regio, eius religio), die Grundlage, auf denen gegenreformatorische Bestrebungen handeln mussten. Ein erster Höhepunkt war der Kölner Bistumskrieg 1583, durch den der Kölner Bischofssitz und das zugehörige Kurfürstentum sowie im Gefolge auch andere Fürstbistümer wieder katholisch wurden.
In den habsburgischen Erblanden, die bis auf Tirol überwiegend protestantisch geworden waren, begann die Gegenreformation im großen Stil mit Kaiser Rudolf II. ab 1576 und wurde mit besonderer Schärfe durchgeführt. Die dagegen in der böhmischen Konföderation zusammengeschlossenen protestantischen Stände rebellierten. Diese Revolte ging als sogenannter Prager Fenstersturz in die Geschichte ein, der 1618 den Anlass für den Dreißigjährigen Krieg bildete. Die böhmische Konföderation wurde 1620 am Weißen Berg (Bílá Hora) bei Prag von Ferdinand II. geschlagen. Der protestantische Adel Böhmens wurde ausgewiesen oder zum Konfessionswechsel gezwungen.
In Frankreich versuchten ab 1559 die bis dahin im Untergrund agierenden Hugenotten, eine Anerkennung ihres Glaubens zu erreichen. Dabei wurden sie auch durch Elisabeth I. (England) und deren Agenten Nicholas Throckmorton - offiziell Botschafter am französischen Hof - und William Cecil gegen den katholischen Herzog François de Lorraine, duc de Guise unterstützt. Die englische Krone versuchte, auch unter Ausnutzung des Aufstandes in den spanischen Niederlanden, die französischen Katholiken in die Defensive zu drängen und ihre 1559 verloren gegangenen Besitzungen in Frankreich wiederzuerobern. Besonders lag den Engländern dabei an Calais, wo ihnen die Kontrolle über den Ärmelkanal verloren gegangen war. Die Verweigerung der Rechte der Hugenotten und ihre staatliche Verfolgung beginnend mit der Bartholomäusnacht vom 24. August 1572 führten zu konfessionellen Bürgerkriegen, die 1598 mit dem Edikt von Nantes endeten. Am 23. Oktober 1685 wurde das Edikt von König Ludwig XIV. (Frankreich) im Edikt von Fontainebleau widerrufen. Hierdurch flohen viele Hugenotten aus Frankreich nicht zuletzt auch nach Kurbrandenburg unter dem toleranten Kurfürsten Friedrich III. (Brandenburg), welches den Flüchtigen Hugenotten infolge dieses Ediktes Asyl gewährte.
Literatur
Quellen
- Schnabel, Franz: Deutschlands geschichtliche Quellen und Darstellungen der Neuzeit, Bd. I: Das Zeitalter der Reformation 1500-1550, 2. Aufl., 1972
- Zeeden, Ernst W. / Molitor, Hansgeorg (Hg.): Die Visitationen im Dienst der kirchlichen Reform, 2. Aufl., 1977
Darstellungen
- Brandi, Karl: Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation und Gegenreformation, 5. Aufl., 1979
- Lutz, Heinrich: Reformation und Gegenreformation, 4. Aufl., 1997 (=Oldenbourg-Grundriß der Geschichte, Bd. 10)
- Ritter, Moriz: Deutsche Geschichte im Zeitalter der Gegenreformation und des Dreissigjährigen Krieges, 3 Bde. Stuttgart 1889-1908.
- Droysen, Gustav: Geschichte der Gegenreformation, Berlin 1893.
Siehe auch
- Jesuitentheater, Frühe Neuzeit, Glaubensspaltung
Weblinks
- (Gegenreformation aus österreichischer Perspektive)
- [http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/te/9407/1.html Gegenreformation im Internet - von Felix Stadler]
- [http://www.dhs.ch/externe/protect/textes/d/D17178.html Artikel Gegenreformation] im Historischen Lexikon der Schweiz
- http://www.religionen.at/iraustrelispaltung.htm.
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Kategorie:Reformation
Kategorie:16. Jahrhundert
ja:対抗改革
Kategorie:Geboren 1545
Nikolaus von Reusner
Nikolaus von Reusner ( - 2. Februar 1545 in Löwenberg, Schlesien; † 12. April 1602 in Jena) war ein deutscher Rechtswissenschaftler.
Er wurde als Sohn von Franz Reusner geboren. Die Familie Reusner hatte im östlichen Ungarn und in Siebenbürgen große Güter, zog dann aber nach Schlesien, um in und um Löwenberg neuen Grundbesitz zu erwerben. Nikolaus hatte noch drei weitere Brüder: Dr. med. Bartholomäus von Reusner (1532–1572), Dr. Prof. med. Elias von Reusner (1555–1649) und Dr. jur. Jeremias von Reusner. Die gesamte Familie machte sich im 16. Jahrhundert einen Namen als Juristen und Mediziner.
In Breslau besuchte Nikolaus das Elisabeth-Gymnasium, welches er aber nach Abschluss seines 15. Lebensjahres zu Gunsten der Hochschule in Wittenberg verließ. Dort hin war er gegangen, um bei Philipp Melanchthon Mathematik, Philosophie und Botanik zu studieren. Weiterhin beschäftigte er sich mit alten Sprachen (speziell der lateinischen) und der Anatomie. Jedoch starb Melanchthon, bevor Nikolaus von Reusner in Wittenberg ankam. Trotzdem setzte dieser seine Studien fort.
1563 siedelte er nach Leipzig über. Dort lernte er Georg Wirth kennen, welcher ihm von einem Studium der Medizin abriet und ihn dazu brachte, in die Juristik zu gehen. Daraufhin ging Nikolaus unter anderem bei Modestinus Bistoris, J. Ihoming und Badehorn in Lehre.
1564 kehrte er zurück nach Wittenberg und setzte dort sein Studium der Rechtswissenschaft fort.
1565 eilte von Reusner zum Reichstag nach Augsburg. Durch Schwierigkeiten verzögerte sich dieser Reichstag jedoch so immens, dass er eine Stelle als Lehrer in Augsburg annahm. Diese gab er jedoch mit dem Beginn des Reichstages wieder ab. Zwischenzeitlich schrieb er einige Gedichte, welche bei den lokalen Staatsmännern hohes Ansehen genossen. Für sein Gedicht „Germaniaad Caesarem et Electores Imperii“ wurde er sogar von Kaiser Maximilian beschenkt und bekam in der Folgezeit einige interessante Angebote des Oberhofmeisters, welche er jedoch auf Anraten seiner Freunde (unbekannt) ablehnte.
Im Jahr 1566 bekam Nikolaus von Reusner durch Peter Agricola (Rat und Prinzeninformant) eine Stelle am Gymnasium in Lauingen als Lehrer.
1572 wurde ihm Aufgrund von überragenden Leistungen im Bereich der alten Sprachen das Rektorat des Lauinger "Gymnasium Illustre" angeboten. Weiterhin bekam er den Lehrstuhl für Jurisprudenz. 1582 kehrte er wieder nach Augsburg zurück, um dort alte Kontakte und Freundschaften zu erneuern. Im Sommer 1583 bezog er die Universität Basel und erwarb dort noch im selben Jahr seinen Doktorgrad. Durch seinen hervoragenden Ruf in Dingen der Jurisprudenz und seinem Bekanntheitsgrad, den er unter anderem den Reichstagsbesuchen verdankte, berief ihn der Schwäbische Kreis zum Assessor am Reichskammergericht. Jedoch noch während des Testes bekam er ein Angebot der Straßburger Hochschule, welche er dem ebenso ehrenwerten Titel des Assessors vorzog. Dort unterrichtete er noch fünf Jahre, bis er 1588 nach langen Verhandlungen mit dem Rat Jofias Marcus und dem coburgischen Vizekanzler Michael Wirth nach Jena ging. Die lokale Hochschule dort suchte zu dieser Zeit nämlich dringend nach Dozenten. In den ersten Februartagen 1589 kam er dann mit seiner Frau in Jena an, wo er sofort an der Juristenfakultät zum Senior berufen wurde. Dieser Titel zog den Besitz des Hofgerichts und des Schöppenstuhls mit sich. Nebenbei bekam er auch noch eine Entschädigung für seinen Aufwand der Reise in Höhe von 1.400 sl. Im selben Jahr bekam Nikolaus von Reusner am weimarischen und am coburgischen Hofe noch eine Vertretung.
Der wohl wichtigste Auftrag wurde ihm 1594 vom Mecklenburger Dompropst Johann Gostiz erteilt: Die Gefahr durch die Türken war so groß geworden, dass man Nikolaus von Reusner zusammen mit Reichsgesandten und Abgesandten der Brandenburger nach Krakau schickte, um dort die militärische Unterstützung und die Truppenentsendung der Polen in die Türkei auszuhandeln. Nach langen Verhandlungen mussten die Boten jedoch erfolglos zurückkehren.
Trotzdem wurde der Einsatz Reusners mit der Ernennung zum „comes Palatinus“ und der Erneuerung seines Adels als Erbadel von Kaiser Rudolf II. gewürdigt. Diese Ehrung zog jedoch auch Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und der Jenener Juristenfakultät nach sich: Nikolaus von Reusner war nämlich zu der Ansicht gelangt, durch seinen neuen Titel auch alleine Doktoren ernennen zu dürfen.
Seine Arbeit an der Jursitenfakultät setzte er noch bis zum 12. April 1602 fort, wo er im Alter von 57 Jahren verstarb. Seine Ehe mit Magdalena von Reusner, geborene Weihenmeier, blieb bis zum Ende kinderlos.
Sein Charakter wird als wohlwollend beschrieben. Seine gute Bildung und sein biederer Sinn zeichneten den Polyhistor aus. Nikolaus von Reusner verfasste 83 poetische, biographische, geschichtliche, rhetorische, philosophische und sogar naturwissentschaftliche Werke. Ein Sechstel dieser Werke befassten sich mit zivil-und lehenrechtlichen Themen. Seine Werke werden stets als methodisch und klar aufgebaut angesehen, was sich nicht zu letzt auch auf seine langen Lehrjahre bei Tamus zurück führen lässt.
Reusner, Nikolaus von
Reusner, Nikolaus von
Reusner, Nikolaus von
Reusner, Nikolaus von
18. MärzDer 18. März ist der 77. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 78. in Schaltjahren) - somit bleiben 288 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 3952 v. Chr. - Nach Berechnungen des Mönches Beda Venerabilis ist der 18. März 3952 v. Chr. das Datum der Erschaffung der Welt.
- 37 - Caligula löst Tiberius als römischer Kaiser ab.
- 1229 - Kaiser Friedrich II. krönt sich selbst zum König von Jerusalem.
- 1438 - Albrecht II. von Habsburg wird König von Deutschland.
- 1452 - Kaiser Friedrich III. wird durch Papst Nikolaus V. in Rom gekrönt.
- 1584 - Nach dem Tod von Zar Iwan IV. 'der Schreckliche' kommt sein geisteskranker Sohn Fjodor an die Macht. Die Regierungsgeschäfte führt Boris Godunow.
- 1662 - Der erste Liniendienst mit Pferdebussen wird in Paris in Betrieb genommen.
- 1673 - Lord Berkeley verkauft seinen Teil von New Jersey an die Quäker.
- 1801 - Das Königreich Etrurien wird von Spanien und Frankreich auf dem Gebiet des Großherzogtums Toskana gegründet; Ludwig (Erbprinz von Parma) wird König Etruriens.
- 1805 - Kaiser Napoléon proklamiert nach der Eroberung Italiens das Königreich Italien.
- 1839 - Der Kaiser von China untersagt ausländischen Handelsgesellschaften, Opium nach China zu importieren und löst damit indirekt den nachfolgenden 1. Opiumkrieg aus.
- 1843 - Karl Marx beendet seine Arbeit als Redakteur bei der "Rheinischen Zeitung" in Köln wegen politischer Zensur.
- 1848 - Märzrevolution im Deutschen Bund.
- 1869 - Flutung des Bittersees mit Mittelmeerwasser für den Bau des Sueskanals
- 1890 - Deutschland. Kaiser Wilhelm II. zwingt Reichskanzler Otto von Bismarck zum Rücktritt.
- 1913 - Georg I., König von Griechenland, wird von einem griechischen Revolutionär in Saloniki ermordet.
- 1915 - Erster Weltkrieg - Der britische Angriff auf die Dardanellen scheitert (Schlacht von Gallipoli).
- 1921 - Russland und Polen unterzeichnen einen Friedensvertrag und beenden so ihren Krieg.
- 1922 - In Indien wird Mahatma Gandhi zu sechs Jahren Gefängnis wegen zivilem Ungehorsam verurteilt. Er wird aber nur zwei Jahre absitzen.
- 1940 - Zweiter Weltkrieg Achsenmächte - Adolf Hitler und Benito Mussolini treffen sich am Brenner Pass in den Alpen und vereinbaren die Allianz gegen Frankreich und Großbritannien.
- 1945 - Zweiter Weltkrieg: 1250 amerikanische Bomber fliegen einen Angriff auf Berlin.
- 1953 - Der Deutsche Bundestag in Bonn verabschiedet das deutsch-israelische Wiedergutmachungsabkommen.
- 1959 - Der amerikanische Präsident Dwight D. Eisenhower unterzeichnet eine Bestimmung zur Eigenstaatlichkeit von Hawaii.
- 1961 - Franz Josef Strauß wird neuer Vorsitzender der CSU.
- 1962 - Frankreich und Algerien unterzeichnen einen Vertrag zur Beendigung des Algerienkrieges, Staatspräsident Charles de Gaulles entlässt Algerien in die Unabhängigkeit.
- 1970 - Lon Nol entmachtet Prinz Norodom Sihanouk von Kambodscha.
- 1975 - China erlässt eine Amnestie für aller ehemaligen Funktionäre der Kuomintang
- 1977 - In Windhuk wird ein Verfassungsplan ausgearbeitet ("Turnhallen-Konferenz")
- 1978 - Der ehemalige pakistanische Ministerpräsident Zulfiqar Ali Khan Bhutto wird zum Tode verurteilt.
- 1990 - In der DDR finden die ersten freien Wahlen zur Volkskammer statt.
- 1990 - Estland. Die estnische Unabhängigkeitsbewegung gewinnt die Wahlen.
- 1991 - Jonas Melheiro Savimbi, der Führer der Befreiungsbewegung UNITA erklärt den Bürgerkrieg in Angola für beendet.
- 1992 - Finnlands Parlament entscheidet sich für den Beitritt zu EG.
- 1994 - In Washington unterzeichnen Vertreter von Bosnien und Kroatien eine Föderationsvertrag.
- 1996 - In Benin wird Mathieu Kérékou Staatspräsident.
- 2004 - In Ottawa findet der EU-Kanada-Gipfel statt
Wirtschaft
- 1850 - American Express wird von Henry Wells & William Fargo gegründet .
- 1874 - Hawaii unterzeichnet ein Handelsabkommen mit den USA, welches exklusive Handelsrechte gewährt.
- 1938 - Mexiko verstaatlicht alle Öl-Vorkommen, die Ausländern gehören.
- 1946 - Die Weltbank beginnt in Washington, D.C. mit ihrer Tätigkeit.
- 1968 - Der Kongress der USA hebt die Bestimmung auf, dass Goldreserven für die US-Währung gebildet werden müssen.
- 1974 - Öl-Embargo: Die meisten OPEC-Nationen beenden das fünfmonatige Öl-Embargo gegen die USA, Europa und Japan.
- 1975 - Der Europäische Fond für regionale Entwicklung (EFRE) wird errichtet.
- 1992 - Microsoft bringt Windows 3.1 auf den Markt.
- 2001 - Die Gewerkschaft Ver.di wird in Berlin gegründet.
- 2003 - Die deutsche Wella AG wird für rund 6 Mrd. Euro zu 81% vom US-amerikanischen Konsumgütergiganten Procter & Gamble übernommen.
Wissenschaft, Technik
- 1891 - Das erste Telefongespräch wird von Paris nach London über ein Nachrichtenkabel durch den Ärmelkanal gehalten.
- 1895 - Die erste Buslinie der Welt mit einem benzinbetrieben Omnibus (5 PS), eingesetzt durch die Netphener Omnibusgesellschaft, gebaut von Carl Benz, nimmt zwischen Deuz und Siegen ihren Betrieb auf.
- 1931 - Der erste Elektrorasierer kommt auf den Markt.
- 1932 - In Sydney wird die Hafenbrücke, mit einer Spannweite von 495,6 m längste Bogenbrücke der Welt, eingeweiht.
- 1965 - Der Kosmonaut Alexei Archipowitsch Leonow verlässt als erster Mensch eine Raumkapsel im Weltraum.
- 1986 - Zum ersten Mal landet eine Concorde in der DDR auf dem Flughafen Halle/Leipzig.
Kultur
- 1848 - In Venedig wird die Oper "Allan Cameron" von Giovanni Pacini im Teatro La Fenice uraufgeführt.
- 1894 - Uraufführung der Oper Weltfrühling von Hans Huber in Basel.
- 1919 - Uraufführung der Oper Gaudeamus von Engelbert Humperdinck in Darmstadt.
- 1922 - Uraufführung der romantischen Oper Der Turm des Wojwoden von Ernst von Dohnányi in Budapest.
- 1924 - Der mit Kosten von 2 Millionen US-Dollar außergewöhnlich aufwändig produzierte Stummfilm "Der Dieb von Badgad" von Raoul Walsh wird in den USA uraufgeführt.
- 1950 - In Kairo wird ein Aufführungsverbot für Filme mit Elizabeth Taylor aufgrund ihrer Teilnahme an einer Galaveranstaltung zur finanziellen Unterstützung Israels ausgesprochen.
- 1989 - In Ägypten wird eine 4400 Jahre alte Mumie in der Cheops-Pyramide gefunden.
- 1989 - Uraufführung der komischen Oper Der heiße Ofen von Hans Werner Henze in Kassel.
- 1990 - 12 Gemälde im Gesamtwert 100 Million US-Dollar, werden von zwei Dieben, die als Polizisten verkleidet waren, aus dem Isabella-Stewart-Gardner-Museum in Boston, Massachusetts, gestohlen. Der größte Kunstraub in der Geschichte der USA ist bislang nicht aufgeklärt.
- 1992 - Uraufführung der Oper Eréndira von Violeta Dinescu in München.
Religion
- 417 - Zosimus wird zum Papst gekrönt.
- 1212 - Klara von Assisi legt ihr Gelübde ab.
- 1314 - Der letzte Großmeister des Templerordens Jacques de Molay wird zusammen mit Geoffroy de Charnay in Paris als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
- 1965 - Der Heilige Stuhl ordnet die Heilige Kongregation des Heiligen Offizium neu und nennt sie in Kongregation für die Glaubenslehre um.
Katastrophen
- 1925 - Ein schwerer Tornado in den USA fordert 2.000 Tote und 6.500 Verletzte.
- 1937 - Eine Erdgas-Explosion in einer Schule in New London, Texas, tötet 400 Menschen, zumeist Kinder.
- 1953 - Ein Erdbeben in der Westtürkei fordert 250 Menschenleben.
- 1971 - Bei einem Bergrutsch stürzen große Gesteinsmassen in den See Yanahuani in Peru, die ausgelöste Flutwelle von 30 m Höhe zerstört die Minensiedlung Chungar und tötet mehrere hundert Personen.
- 1980 - Auf dem Raketenstartplatz Plessezk in Nordrussland explodiert bei den Startvorbereitungen während der Betankung eine Wostok-2M-Rakete und tötet 48 Personen.
- 1996 - In Manila sterben bei einem Brand in einer Diskothek wegen verschlossener Notausgänge 150 Menschen.
- 1997 - Der Rumpf einer russischen Antonow An-24-Chartermaschine bricht während eines Fluges in die Türkei auseinander. 50 Personen sterben, der Flugzeugtyp erhält nach dem Unglück Flugverbot.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1883 - In Köln wird der erste deutsche Ruderverband gegründet.
- 1900 - Der Fußballverein Ajax Amsterdam wird gegründet.
- 1902 - Der Fußballverein Real Madrid wird gegründet.
- 1919 - Der Fußballclub FC Valencia wird gegründet.
- 1995 - Michael Jordan verkündet mit den Worten "I am back" seine Rückkehr zu den Chicago Bulls.
- 2000 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Paea Wolfgramm in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg durch KO.
Geboren
Hamburg
- 1380 - Lidwina die Dulderin, Patronin der Kranken und der Krankenseelsorge
- 1578 - Adam Elsheimer, deutscher Maler
- 1604 - Johann IV., König von Portugal, erster Monarch aus dem Hause Braganza
- 1609 - Friedrich III., König von Dänemark und Norwegen
- 1634 - Marie-Madeleine Gräfin von Lafayette, französische Schriftstellerin
- 1654 - Catharina Charlotte de la Gardie, die Ehefrau des Otto Wilhelm Graf von Königsmarck
- 1690 - Christian Goldbach, preußischer Mathematiker
- 1733 - Friedrich Nicolai, deutscher Schriftsteller und Verleger
- 1782 - John Calhoun, Vizepräsident der USA
- 1796 - Jakob Steiner, schweizerischer Mathematiker
- 1813 - Friedrich Hebbel, deutscher Dramatiker
- 1832 - Wenzel Lustkandl, österreichischer Politiker und Jurist
- 1837 - Stephen G. Cleveland, 22. und 24. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
- 1838 - Sir William Randal Cremer, britischer Politiker und Nobelpreisträger
- 1842 - Stéphane Mallarmé, französischer Dichter
- 1844 - Nikolai Rimski-Korsakow, russischer Komponist
- 1852 - Robert Thallon, britischer Komponist und Organist
- 1858 - Rudolf Diesel, deutscher Ingenieur und Erfinder
- 1861 - Gabriele Petkevicaite-Bite, litauische Schriftstellerin
- 1863 - Josef Modl, österreichischer Sänger
- 1869 - Neville Chamberlain, britischer Politiker und Premierminister
- 1874 - Bertha Diener (Pseudonym: Sir Galahad), österreichische Schriftstellerin
- 1877 - Edgar Cayce, amerikanisches Medium
- 1881 - Paul Le Flem, französischer Komponist
- 1882 - Gian Francesco Malipiero, italienischer Komponist
- 1886 - Edward Everett Horton, Schauspieler
- 1886 - Kurt Koffka, deutscher Psychologe
- 1887 - Robert Berény, ungarischer Maler
- 1893 - Costante Girardengo, italienischer Radrennfahrer
- 1893 - Wilfred Owen, englischer Lyriker
- 1894 - Sergej W. Iljuschin, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur
- 1899 - Jan Hendrik de Boer, Physiker und Chemiker
- 1900 - Alfred Poell, Wiener Kammersänger
- 1900 - Johannes Sobek, deutscher Fußballspieler
- 1901 - Peter Jilemnicky, tschechischer Schriftsteller
- 1901 - Tatjana Gsovsky, deutsche Tänzerin
- 1903 - Ciano Galeazzo, italienischer Politiker und Diplomat
- 1903 - E. O. Plauen, deutscher Zeichner
- 1903 - Fritz Stüber, österreichischer Schriftsteller und Journalist
- 1905 - Thomas Townsend Brown, US-amerikanischer Physiker
- 1905 - Robert Donat, britischer Schauspieler
- 1906 - Denyse Orval, Sängerin
- 1906 - Karl Sesta, österreichischer Fußballspieler
- 1910 - Chiang Ching-kuo, Politiker
- 1913 - H. S. Amerasinghe, Politiker aus Sri Lanka
- 1913 - René Clément, französischer Filmregisseur
- 1913 - Werner Mölders, deutscher Luftwaffenoffizier und Fliegerass im 2. Weltkrieg
- 1914 - Thaddäus Troll, deutscher Schriftsteller
- 1915 - Lorenz Giovanelli, italienischstämmiger Schweizer Volksmusiker und Komponist
- 1922 - Egon Bahr, deutscher Politiker
- 1924 - Alexandre José Maria dos Santos, emeritierter Erzbischof von Maputo und ein Kardinal
- 1926 - Claus Hubalek, deutscher Schriftsteller
- 1926 - Peter Graves, US-amerikanischer Schauspieler
- 1927 - George Plimpton, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1927 - John Kander, US-amerikanischer Komponist
- 1928 - Charlotte von Mahlsdorf, begründete das Gründerzeitmuseum in Berlin
- 1928 - Gustav Peichl, österreichischer Architekt und Karikaturist
- 1929 - Christa Wolf, deutsche Schriftstellerin
- 1930 - Adam Joseph Maida, Erzbischof von Detroit und Kardinal
- 1931 - Rolf Losansky, deutscher Regisseur
- 1932 - John Updike, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1933 - Severino Poletto, Erzbischof von Turin und Kardinal
- 1936 - Frederik Willem de Klerk, Präsident der Republik Südafrika
- 1936 - Hans Peter Bleuel, Schriftsteller
- 1937 - Rudi Altig, deutscher Radrennfahrer
- 1938 - Álfrun Gunnlaugsdóttir, isländische Schriftstellerin
- 1938 - Charley Pride, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1939 - Peter Kraus, deutscher Sänger und Schauspieler
- 1941 - John Thomas, Leichtathlet
- 1941 - Wilson Pickett, Sänger
- 1941 - Wolfgang Bauer, österreichischer Schriftsteller
- 1942 - Doris Pack, deutsche CDU-Politikerin und MdB
- 1943 - Kevin Dobson, Schauspieler "Kojak"
- 1944 - Dieter Birr, deutscher Musiker (Puhdys)
- 1945 - Eric Woolfson, schottischer Komponist und Musiker
- 1945 - Joy Fielding, kanadische Schriftstellerin
- 1947 - Barry Wilson, britischer Schlagzeuger
- 1948 - Michael Kahana, israelischer Tenor
- 1949 - Michael Hartl, österreichischer Sänger und Moderator (Marianne und Michael)
- 1950 - Brad Dourif, Schauspieler
- 1950 - Claudia Winterstein, deutsche FDP-Politikerin
- 1950 - John Hartman, Musiker
- 1951 - Bill Frisell, Musiker
- 1952 - Michaela May, deutsche Schauspielerin
- 1952 - Salome Surabischwili, französische Diplomatin und georgische Politikerin
- 1953 - Harald Schartau, deutscher SPD-Politiker
- 1954 - Dietrich Siegl, österreichischer Schauspieler
- 1956 - Ingemar Stenmark, schwedischer Skirennläufer
- 1958 - Andreas Wenzel, Skirennläufer aus Liechtenstein
- 1959 - Irene Cara, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin
- 1959 - Luc Besson, französischer Filmregisseur
- 1960 - Max Tidof, deutscher Schauspieler
- 1961 - Richard Biggs, US-amerikanischer Fernseh- und Theaterschauspieler
- 1962 - Taja Sevelle, Sängerin
- 1962 - Tina Bara, deutsche Fotografin
- 1963 - Vanessa Williams, US-amerikanische Sängerin
- 1964 - Bonnie Blair, Goldmedalliengewinnerin bei Olympia in Eisschnelllauf
- 1964 - Irene Cara, Sängerin und Schauspielerin
- 1966 - Anne Will, deutsche Politologin, Journalistin und TV-Moderatorin der ARD-Tagesthemen
- 1966 - Jerry Cantrell, US-amerikanischer Rockmusiker
- 1967 - Miki Berenyi, englische Sängerin
- 1969 - Wasyl Iwantschuk, ukrainischer Schachgrossmeister
- 1970 - Queen Latifah, US-amerikanischer Sängerin
- 1971 - José Manuel Jaldón, spanischer Sänger
- 1973 - Max Barry, australischer Schriftsteller
- 1974 - Nik Berger, österreichischer Beach-Volleyball-Spieler
- 1974 - Stuart Zender, englischer Bassist
- 1977 - Willy Sagnol, französischer Fußball-Nationalspieler
- 1978 - Charlotte Roche, deutsche TV- Moderatorin
- 1978 - Bryan Ottoson, Ex-Gitarrist der US-amerikanischen Band American Head Charge
- 1981 - Fabian Cancellara, schweizerischer Radrennfahrer
- 1981 - Tom Starke, deutscher Fußballspieler
- 1982 - Timo Glock, deutscher Formel-1-Fahrer
- 1983 - Pawel Buskiewicz, polnischer Fußballspieler
- 1985 - Fabian Gebauer, schwedischer Diplomat
- 2000 - Joanna Dark, Videospielcharakter
Gestorben
Joanna Dark
- 386 – Kyrill von Jerusalem, Bischof von Jerusalem, Kirchenlehrer
- 978 – Eduard der Märtyrer, König von England
- 1086 – Bischof Anselm von Lucca
- 1227 – Papst Honorius III.
- 1286 – Alexander III. König von Schottland
- 1508 - Albrecht IV., ab 1503 Herzog von Bayern
- 1541 - Henricus Ubbius, gelehrter Jurist, ostfriesischer Kanzler und Chronist
- 1555 - Sebastian von Heusenstamm, Erzbischof von Mainz, Reichserzkanzler
- 1584 – Iwan der Schreckliche, russischer Zar
- 1677 - Marie Luise von Degenfeld, morganatisch angetraute Ehefrau des Kurfürsten
- 1745 - Robert Walpole, erster Premierminister Großbritanniens
- 1745 – Sir Robert Walpole, Premierminister Großbritannien
- 1746 - Anna Leopoldowna, Großfürstin und Regentin Russlands
- 1754 – Germain Boffrand, Baumeister
- 1768 - Laurence Sterne, britischer Schriftsteller
- 1781 - Anne Robert Jacques Turgot, französischer Staatsmann und Ökonom
- 1786 – Gustav Lundberg, schwedischer Maler
- 1793 - Karl Abraham Freiherr von Zedlitz, preußischer Minister, 1764 Präsident der Regierung
- 1799 - Adam Friedrich Oeser, deutscher Maler und Bildhauer
- 1809 – Karoline Kaulla, jüdische Hoffaktorin und Unternehmerin
- 1824 - Ferdinand Franz Wallraf, deutscher Botaniker, Mathematiker, Theologe, Priester und Kunstsammler
- 1829 - Alexandre-Théodore-Victor de Lameth, französischer Soldat und Politiker
- 1842 – Luigi Cherubini, italienischer Komponist
- 1852 - Friedrich Wilhelm Carové, deutscher Jurist, Germanist und Philosoph
- 1856 - Sir Henry Pottinger, britischer Kolonialbeamter
- 1858 – Franz Kugler, deutscher Dichter
- 1865 – Friedrich August Stüler, preußischer Baumeister
- 1871 - Augustus de Morgan, englischer Mathematiker
- 1871 - Georg Gottfried Gervinus, deutscher Historiker und nationalliberaler Politiker
- 1876 - Ferdinand Freiligrath, deutscher Lyriker, Dichter und Übersetzer
- 1890 - Johann Georg Halske, deutscher Unternehmer
- 1899 - Othniel Charles Marsh, US-amerikanischer Paläontologe
- 1903 – Paul Flickel, deutscher Maler
- 1907 - Marcellin Berthelot, französischer Chemiker und Politiker
- 1913 - August Bebel, sozialdemokratischer Politiker und Mitbegründer der SPD
- 1913 - Georg I. (Griechenland), König von Griechenland ab 1863
- 1915 - Otto Weddigen, deutscher U-Boot Kommandant
- 1916 - Karl Gölsdorf, österreichischer Ingenieur und Lokomotiv-Konstrukteur
- 1923 – Kai Windling, dänischer Musiker
- 1936 – Eleftherios Venizelos, Premierminister von Griechenland
- 1938 - Cyril Rootham, englischer Komponist
- 1938 – Charley Pride, US-amerikanischer Musiker
- 1939 – Kenny Lynch, britischer Sänger
- 1939 – Travis Prichett, US-amerikanischer Sänger
- 1941 - Henri Cornet, französischer Radrennfahrer
- 1947 – Barry Wilson, britischer Musiker
- 1947 – William Durant, US-amerikanischer Automobil-Pionier
- 1956 - Louis Bromfield, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1957 - Emma Cotta, deutsche Bildhauerin
- 1962 - Anneliese Umlauf-Lamatsch, österreichische Schriftstellerin
- 1964 - Norbert Wiener, US-amerikanischer Mathematiker
- 1965 - Faruq, von 1936-1952 König von Ägypten
- 1974 - Hans Döllgast, deutscher Architekt und Graphiker
- 1977 – Carlos Pace, brasilianischer Formel-1-Rennfahrer
- 1977 – Marien Ngouabi, Präsident der Republik Kongo
- 1978 – Leigh Brackett, Science-Fiction Autor
- 1978 - Maria Neubaum, deutsche Lyrikerin und Dramatikerin
- 1980 - Erich Fromm, deutscher Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe
- 1980 - Tamara de Lempicka, polnische Malerin
- 1982 - Otto Krayer, deutscher Arzt und Pharmakologe
- 1982 – Wassili I. Tschuikow, sowjetischer Armeegeneral
- 1983 - Bolko von Richthofen, deutscher Prähistoriker
- 1983 - Gerhard Desczyk, Politiker und Cheflektor des Union Verlages Berlin
- 1983 – Umberto II., Prinz von Savoyen und letzter König von Italien
- 1989 – Hermann Höcherl, deutscher CSU-Politiker
- 1994 - William Bergsma, US-amerikanischer Komponist
- 1994 - Peter Borgelt, deutscher TV- und Theaterschauspieler
- 1994 - Günter Mittag, Mitglied des ZK der SED
- 1996 – Bernard Malamud, US-amerikanischer Maler
- 1996 – Maxl Graf, deutscher Volksschauspieler
- 1996 – Odysseas Elytis, griechischer Dichter
- 1997 - Wladimir Lindenberg, russischstämmiger Arzt
- 1999 - Adolfo Bioy Casares, argentinischer Schriftsteller
- 2000 – Eberhard Bethge, deutscher evangelischer Theologe
- 2001 – John Phillips, US-amerikanischer Mitbegründer der Gruppe The Mamas and the Papas
- 2002 – Gösta Winbergh, Sänger
- 2002 – Maud Farris-Luse, mit 115 Jahren und 56 Tagen die älteste Frau der Welt
- 2002 - R. A. Lafferty, US-amerikanische SF- und Fantasy-Schriftsteller
- 2003 - Adam Osborne, britischer Erfinder des Laptops
- 2003 – Karl Kling, deutscher Automobilrennfahrer
Feier- und Gedenktage
- Bundesweiter Aktionstag für die Freiheit der politischen Gefangenen
- Kirchliche Gedenktage
- Hl. Kyrill von Jerusalem, Bischof, Kirchenlehrer (katholisch, evangelisch, anglikanisch, orthodox)
Siehe auch
- 17. März - 19. März
- 18. Februar - 18. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala
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Julius Echter von Mespelbrunn
Julius Echter von Mespelbrunn ( - 18. März 1545 in Mespelbrunn; † 13. September 1617 in Würzburg) war seit dem 4. Dezember 1573 bis zu seinem Tode Fürstbischof von Würzburg und Herzog von Franken. Er galt als großer Bauherr und Verwaltungsreformer, aber auch als bedeutender Vertreter der Gegenreformation, was mit der Intensivierung der Hexenverfolgungen und der Vertreibung von Protestanten einherging. Im Jahre 1582 gründete er die Universität Würzburg.
Familie und Herkunft
Universität Würzburg
Julius Echter war der zweite Sohn des Peter Echter von Mespelbrunn (1520-1576) und seiner Frau Gertraud, geb. von Adelsheim (1525-1583). Er hatte vier Brüder und vier Schwestern:
- Adolf (1543-1600) wurde Nachfolger des Vaters als Schlossherr von Mespelbrunn,
- Sebastian (1546-1575),
- Valentin (1550-1624),
- Dietrich (1554-1601),
- Margarethe (1549-1611) verh. mit Hans Heinrich von Ehrenberg,
- Maria (1552-1553),
- Magdalena (1556-1594) verh. mit Hans Fuchs von Dornheim,
- Kordula (1559-1599) verh. mit Stephan Zobel von Giebelstadt.
Ausbildung
Kindheit in Schloss Mespelbrunn, Unterricht durch Hauslehrer. 1554 Stiftsschüler in Aschaffenburg, 1557 Kanoniker in Würzburg mit Besuch der Domschule, 1559 Domschüler in Mainz, dann Jesuitengymnasium in Köln. 1561 Universität Löwen, 1563 Universität Douai, danach Paris, Angers und Pavia. Studienabschluss mit dem Licentiat.
Kirchliche Laufbahn
Pavia
10. November 1569 Domkapitular in Würzburg, 1570 auch in Mainz, 1571 auch in Bamberg. 1570 Domscholaster und Rat der bischöflichen Regierungskanzlei, am 4. August desselben Jahres Domdechant. Am 1. Dezember 1573 Wahl zum Fürstbischof nach dem Tod von Friedrich von Wirsberg.
Bekannt wurde er als Gründer der Universität Würzburg 1582 und des Juliusspitals 1579, eines Hospitals für Arme und Waisen, außerdem auch durch seine Hofbibliothek auf der Festung Marienberg.
Große Leistungen waren der Bau zahlreicher Kirchen (mit den bekannten "Echtertürmen") und Schulen, die Erneuerung des staatlichen Rechtswesens und eine Verwaltungsreform, die gekoppelt mit einem strengen Sparkurs und der Einbeziehung von weltlichem und geistlichem Vermögen das Bistum aus der Verschuldung führte, ohne die Steuern zu erhöhen.
Schattenseiten
Julius Echters wichtigstes Unternehmen war seine Kirchenreform, die Durchführung der Gegenreformation im Hochstift Würzburg. In der Folge mussten jedoch Protestanten auswandern. Auch die Hexenverfolgungen wurden in großem Umfang wieder aufgenommen und nahm z.T. entsetzliche Formen an. So wurden in Gerolzhofen feste Verbrennungsöfen installiert, um die rund 200 Menschen pro Jahr "fristgerecht" verbrennen zu können. Zeitweilig wurden so viele Menschen Opfer der krankhaften Hexenjagd, dass die Wirtschaft ernsthaft gefährdet war.
Sein Grabmal, angefertigt von Nikolaus Lenkhart, befindet sich im Würzburger Dom.
Literatur
- Gottfried Mälzer: Julius Echter. Leben und Werk. Echter, Würzbur 1989, ISBN 3-429-01255-4
- Michael Meisner: Julius Echter von Mespelbrunn. Fürstbischof zwischen Triumph und Tragik. Stürtz, Würzburg 1989, ISBN 3-8003-0358-2
- Barbara Schock-Werner: Die Bauten im Fürstbistum Würzburg unter Julius Echter von Mespelbrunn. Struktur, Organisation, Finanzierung und künstlerische Bewertung. Schnell & Steiner, Regensburg 2005, ISBN 3-7954-1623-X
Weblinks
-
- http://www.ijon.de/echter/
Echter von Mespelbrunn, Julius
Echter von Mespelbrunn, Julius
Echter von Mespelbrunn, Julius
Echter von Mespelbrunn, Julius
Echter von Mespelbrunn, Julius
1617
Politik und Weltgeschehen
- 23. August: In London wird die erste Einbahnstraße eingerichtet
- 24. August: Gründung der Fruchtbringenden Gesellschaft (Palmenorden) in Weimar
- Im Jahre 1617 brannte die Innenstadt von Tangermünde fast vollständig aus. Ein Mädchen namens Grete Minde soll den Brand gelegt haben. Sie wurde dafür zum Tode verurteilt. Wie sich später herausstellte, war sie aber unschuldig. Diesen Fall nahm Theodor Fontane zum Anlass, seinen Roman „Grete Minde“ zu schreiben
- Krieg Ferdinands von Innerösterreich gegen die Republik Venedig
- 6. Januar: Christoffer von Gabel, dänischer Statthalter der Färöer und Kopenhagens, Vertrauter von Frederik III († 1673)
- 13. August: Johann Andreas Quenstedt, Vertreter der lutherischen Orthodoxie († 1688)
- 16. November: Friedrich VI. (Baden), führte die Regierungsgeschäfte von 1659–1677 († 1677)
- 25. Dezember: Christian Hofmann von Hofmannswaldau, deutscher Schriftsteller († 1679)
- 16. Januar: Wolf Dietrich von Raitenau, Fürsterzbischof von Salzburg ( - 1559)
- 2. März: Robert Abbot, englischer Geistlicher ( - 1560)
- 3. April: John Napier, schottischer Denker auf mehreren Gebieten (Laird of Merchiston) ( - 1550)
- 24. April: Concino Concini, französischer General und Marschall von Frankreich italienischer Herkunft
- 7. Mai: David Fabricius, war Theologe, bedeutender Amateurastronom und Kartograf ( - 1564)
- 18. Juli: Dorothea Maria von Sachsen-Weimar, deutsche Regentin ( - 1574)
- 27. Juli: Kaspar Füger, deutscher Komponist und wirkte als Kreuzkantor ( - 1562)
- 28. Juli: Felix Platter, schweizer Arzt und Schriftsteller ( - 1536)
- 24. August: Rosa von Lima, Heilige, Mystikerin, Dominikaner-Terzianerin ( - 1586)
- 13. September: Julius Echter von Mespelbrunn, Fürstbischof von Würzburg und Herzog in Franken ( - 1545)
- 25. September: Go-Yozei, 107. Kaiser von Japan ( - 1571)
- 25. September: Francisco Suárez, portugiesischer Theologe und Philosoph ( - 1548)
ko:1617년
Johann der Jüngere
Johann III. der Jüngere ( - 25. März 1545 in Hadersleben; † 9. Oktober 1622 in Glücksburg) war Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg. Er war der Gründer von Schloss Glücksburg in Glücksburg an der Flensburger Förde.
Johann war der dritte Sohn von König Christian III. von Dänemark und ein jüngerer Bruder des dänischen Königs Friedrich II. von Dänemark. Dieser übergab Johann im Jahre 1564 1/3 seines Gebiets: Sonderburg, Norburg, Ærø, Plön und Ahrensbök.
Am 19. August 1568 heiratete Johann in Kolding Elisabeth von Braunschweig-Grubenhagen. Sie starb 1586. Am 14. Februar 1588 heiratete er dann in Sonderburg Prinzessin Agnes Hedwig von Anhalt. Aus beiden Ehen hatte er insgesamt 23 Kinder (11 Söhne, 12 Töchter). Als Johann 77jährig starb, wurde sein Besitz 1622 unter fünf der noch lebenenden sechs Söhne aufgeteilt.
- Christian ( - 1570; † 1633) wurde Herzog von Schleswig-Holstein-Ærø
- Alexander ( - 1573; † 1627) wurde Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg
- Johann Adolf ( - 1576; † 1624) wurde Herzog von Schleswig-Holstein-Norburg
- Philipp ( - 1584; † 1663) wurde Herzog von Schleswig-Holstein-Glücksburg
- Joachim Ernst ( - 1595; † 1671) wurde Herzog von Schleswig-Holstein-Plön
- Der sechste noch lebende Sohn Friedrich ( - 1581; † 1658) wurde 1624 Nachfolger von Johann Adolf in Schleswig-Holstein-Norburg.
Kategorie:Herzog (Schleswig-Holstein)
Kategorie:Mann
Kategorie:Geboren 1545
Kategorie:Gestorben 1622
1622
Politik und Weltgeschehen
- 12. März: Papst Gregor XV. spricht Ignatius von Loyola, Franz Xaver, Theresa von Ávila, Isidor von Sevilla und Philipp Neri heilig
- 27. April: Schlacht bei Wiesloch: die vereinigten Heere Mansfelds und Georg Friedrichs von Baden-Durlach besiegen im Dreißigjährigen Krieg die Kaiserlichen unter Tilly
- 6. Mai: Schlacht bei Wimpfen. Zwischen den siegreichen Ligatruppen unter Tilly und González Hernandez de Córdoba und den pfälzischen Truppen unter Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach
- 29. August: Schlacht bei Fleurus. In dieser Schlacht liefern sich die Truppen von Ernst von Mansfeld und Christian von Halberstadt sowie die spanischen Truppen unter General Córdoba ein verlustreiches Gefecht
- Gründung des Kapuzinerklosters Dinkelsbühl
- 14. Januar (vermutlich): Molière, eigentlich Jean-Baptiste Poquelin, französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker († 1673)
- Willem Kalf, niederländischer Maler († 1693)
- Berend Jacob Karpfanger, Kapitän des Konvoischiffes „Wappen von Hamburg“, das Hamburg gegen Piraten verteidigte († 1683)
- 8. März: Friedrich Ulrich Calixt, deutscher Theologe († 1701)
- 5. April: Vincenzo Viviani, Mathematiker und Physiker († 1703)
- 15. Oktober: Magnus Gabriel de la Gardie, schwedischer Graf, Reichsmarschall, Reichsdrost und Reichskanzler († 1686)
- 18. November: Karl X. Gustav von Schweden, König von Schweden von 1655 bis 1660 († 1660)
- 23. Januar: William Baffin, englischer Entdecker ( - 1584)
- 5. März: Ranuccio I. Farnese, Herzog von Parma und Piacenza ( - 1569)
- 15. April: Leandro Bassano, italienischer Maler ( - 1557)
- 24. April: Fidelis von Sigmaringen, Märtyrer ( - 1578)
- 9. Oktober: Johann der Jüngere, Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg ( - 1545)
- 2. November: Jan Lohelius, Abt von Strahov und Erzbischof von Prag
- 28. Dezember: Franz von Sales, Bischof von Genf/Annecy, Ordensgründer, Kirchenlehrer ( - 1567)
- Sophie von Brandenburg, Kurfürstin von Sachsen ( - 1568)
ko:1622년
8. JuliDer 8. Juli ist der 189. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 190. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 176 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1455 - Altenburger Prinzenraub: Initiiert von Kunz von Kaufungen werden die beiden Söhne des sächsischen Kurfürsten aus dem Altenburger Schloss entführt.
- 1497 - Vasco da Gama verlässt den Hafen Rastello bei Lissabon mit vier Schiffen um Indien zu finden.
- 1709 - Der Sieg der russischen Armee unter Peter dem Großen in der Schlacht bei Poltawa entscheidet den Großen Nordischen Krieg.
- 1758 - In der Schlacht bei Ticonderoga (Nordamerika) erleidet eine britische Armee unter General James Abercrombie eine schwere Niederlage gegen die von Louis-Joseph de Montcalm geführten Franzosen
- 1760 - Im Franzosen- und Indianerkrieg kommt es mit dem Gefecht auf dem Restigouche-Fluss zum letzten Versuch der Franzosen, ihre Besitzungen in Neufrankreich zu halten.
- 1810 - Napoleon annektiert die Niederlande.
- 1816 - Argentinien. Die Spanier werden aus dem La Plata-Gebiet vertrieben.
- 1853 - Der US-amerikanische Commodore Matthew Calbraith Perry erzwingt die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Japan indem er mit seinen Kriegsschiffen in die Bucht von Tokyo eindringt.
- 1859 - Karl XV. besteigt den Thron von Schweden und Norwegen.
- 1864 - Deutsch-Dänischer Krieg
- 1889 - Die Erstausgabe des Wall Street Journal wird veröffentlicht.
- 1908 - Das Kaiserliche Patentamt erteilt Melitta Bentz Gebrauchsmusterschutz auf ihre Erfindung eines Kaffeefiltriersystems.
- 1928 - Das Luftschiff LZ 127 wird auf den Namen „Graf Zeppelin“ getauft.
- 1953 - In Deutschland wird für Bundestagswahlen eine bundesweit geltende Fünf-Prozent-Hürde eingeführt.
- 1966 - Burundi. Ndizeye setzt seinen Vater, König Mwami Mwambutsa II. während Abwesenheit ab und besteigt als König Mwami Ntare V. selbst den Thron.
- 1973 - Italien. Mariano Rumor wird neuer Regierungschef.
- 1986 - Deutschland. Der Siemens-Manager und Atomphysiker Karl Heinz Beckurts wird durch einen RAF-Bombenanschlag in der Nähe Münchens getötet.
- 1989 - In Argentinien wird der peronistische Wahlsieger Carlos Menem nach dem vorzeitigen Rücktritt seines Amtsvorgängers Raúl Alfonsín als neuer Staatspräsident vereidigt.
- 1992 - Dr. Thomas Klestil wird Bundespräsident in Österreich
- 1994 - Gründung der Wirtschaftsunion zwischen Kirgisistan, Kasachstan und Usbekistan
- 1996 - Guinea. Sidia Touré wird Regierungschef.
- 1997 - Unterzeichnung der NATO-Ukraine-Charta
- 1999 - Bundeskanzler Gerhard Schröder zu Besuch beim ukrainischen Präsidenten Leonid Kutschma in Kiew, Ukraine.
2000 - In Großbritannien beginnt der Verkauf des vierten Harry Potter-Romans. „Harry Potter und der Feuerkelch” verkauft sich am Erscheinungstag über 370 000 mal
- 2001 - Chile. Ein Berufungsgericht beschließt die Aussetzung des Verfahrens gegen den Ex-Diktator Augusto Pinochet Ugarte.
- 2003 - Der Start der Raumsonde Opportunity zur geologischen Erforschung des Planeten Mars verläuft erfolgreich.
- 2003 - Rund 50 Stunden nach der am 6. Juli begonnenen weltweit ersten Trennung erwachsener Siamesischer Zwillinge sterben die Schwestern Ladan und Laleh Bijani (29) kurz nacheinander an den Folgen des Eingriffs
- 2004 - Heinz Fischer wird als österreichischer Bundespräsident angelobt (vereidigt).
- 2005 - G8-Gipfel in Gleneagles/Großbritannien Schwerpunktthemen Afrika und Klimawandel
Katastrophen
- 1965 - British Columbia, Kanada. Kollision einer Douglas DC-6B der Canadian Pacific Airlines, wahrscheinlich ausgelöst durch Sabotage. Alle 52 Menschen an Bord sterben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1990 - Durch einen von Brehme verwandelten Foulelfmeter gewinnt die DFB-Auswahl das Finale der 14. Fußball-WM gegen die argentinische Nationalmannschaft mit 1:0 und wird zum dritten Mal Weltmeister.
1995 - Steffi Graf gewinnt zum sechsten Mal das Tennis-Turnier von Wimbledon
Geboren
- 1545 - Don Carlos, spanischer Kronprinz
- 1621 - Jean de La Fontaine, französischer Schriftsteller und Dichter
- 1810 - Gabriel Gustav Valentin, deutscher Arzt und Physiologe
- 1810 - Johanna Kinkel, deutsche Komponistin
- 1822 - Friedrich Kaulbach, deutscher Maler
- 1836 - Emil Jacobsen, deutscher Chemiker und Schriftsteller
- 1836 - Joseph Chamberlain, britischer Staatsmann
- 1838 - Ferdinand Graf von Zeppelin, General, deutscher Unternehmer und Luftschiffbauer
- 1839 - John D. Rockefeller, US-amerikanischer Unternehmer
- 1851 - Arthur Evans, britischer Archäologe
- 1867 - Käthe Kollwitz, deutsche Graphikerin, Bildhauerin und Malerin
- 1871 - Walter Breisky, österreichischer Beamter, Politiker und Bundesminister
- 1885 - Ernst Bloch, deutscher Philosoph
- 1890 - Hanns Johst, deutscher Dramatiker und Hofdichter der Nazis
- 1890 - Walter Hasenclever, expressionistischer deutscher Schriftsteller
- 1892 - Dion O'Banion, Gangster und Rivale von Al Capone
- 1893 - Fritz Perls, Psychiater und Psychotherapeut
- 1894 - Pjotr Kapiza, russischer Physiker
- 1895 - Hubert Materlik, deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
- 1895 - Igor Tamm, sowjetischer Physiker
- 1900 - George Antheil, US-amerikanischer Komponist und Pianist
- 1906 - Max Strecker, deutscher Schauspieler
- 1906 - Philip Johnson, US-amerikanischer Architekt
- 1907 - Otto Kranzbühler, Verteidiger von Karl Dönitz bei den Nürnberger Prozessen
- 1908 - Harald Reinl, deutscher Filmregisseur und Drehhbuchautor
- 1908 - Louis Jordan, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1908 - Nelson A. Rockefeller, US-amerikanischer Politiker, Vizepräsident unter Gerald Ford
- 1913 - Billy Eckstine, US-amerikanischer Bandleader
- 1914 - Kurt Barthel, deutscher Schriftsteller, Lyriker, Dramatiker und Dramaturg
- 1916 - Peter Pasetti, deutscher Schauspieler
- 1919 - Walter Scheel, deutscher Politiker, 4. Bundespräsident
- 1925 - Marco Cé, emeritierter Patriarch von Venedig und Kardinal
- 1926 - Elisabeth Kübler-Ross, schweizerisch-amerikanische Medizinerin
- 1931 - Jürgen Böttcher, Maler und Regisseur
- 1932 - Jerry Vale, US-amerikanischer Sänger
- 1933 - Marty Feldman, englischer Komiker
- 1934 - Anton Schwarzkopf, deutscher Konstrukteur von Attraktionen und Achterbahnen
- 1935 - Steve Lawrence, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Peter Danckert, deutscher Politiker und MdB
- 1944 - Jai Johanson, US-amerikanischer Musiker
- 1945 - Herbert Schirmer, war Minister für Kultur der DDR
- 1945 - Micheline Calmy-Rey, Schweizer Politikerin und Bundesrat
- 1945 - Ricky Wolff, britischer Musiker
- 1947 - Willie Wilson, britischer Musiker
- 1951 - Anjelica Huston, US-amerikanische Schauspielerin
- 1952 - Ulrich Wehling, deutscher Skisportler
- 1955 - Patrick Streiff, Bischof der evangelisch-methodistischen Kirche
- 1956 - Millard Hampton, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1957 - Thomas Fuchsberger, deutscher Komponist
- 1958 - Kevin Bacon, US-amerikanischer Schauspieler
- 1959 - Sabine Knoll, deutsche Schauspielerin
- 1961 - Andy Fletcher, britischer Musiker
- 1961 - Toby Keith, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1962 - Johan Gielis, belgischer Ingenieur, Wissenschaftler, Mathematiker und Unternehmer
- 1964 - Linda de Mol, niederländische Showmasterin
- 1965 - John Shackley, britischer Schauspieler
- 1969 - Joana Schümer, deutsche Schauspielerin
- 1976 - Wang Liping, chinesische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1981 - Anastasia Myskina, russische Tennisspielerin
- 1984 - Alexis Dziena, US-amerikanische Schauspielerin
Gestorben
- 1153 - Eugen III., Papst von 1145 bis 1153
- 1184 - Otto I., zweiter Markgraf von Brandenburg
- 1249 - Alexander II., von 1214 bis 1249 König von Schottland
- 1261 - Adolf IV., Graf von Schauenburg und Holstein
- 1390 - Albert von Sachsen, deutscher Mathematiker und Logiker
- 1538 - Diego de Almagro, spanischer Konquistador
- 1597 - Luis Frois, portugiesischer Missionar der Gesellschaft Jesu
- 1623 - Alessandro Ludovisi, Papst von 1621 bis 1623
- 1623 - Gregor XV., Papst von 1621 bis 1623
- 1636 - John Hepburn, schottischer Heerführer, Marschall von Frankreich
- 1681 - Georg Neumark, deutscher Komponist von Kirchenliedern
- 1689 - Luise Christine von Savoyen-Carignan, Mutter von Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden
- 1695 - Christiaan Huygens, niederländischer Astronom, Mathematiker und Physiker
- 1753 - Federico Bencovich, italienischer Maler
- 1822 - Percy Bysshe Shelley, britischer Schriftsteller
- 1827 - Robert Surcouf, französischer Marineoffizier und Korsar
- 1832 - Henry Raeburn, britischer Maler
- 1843 - Washington Allston, US-amerikanischer Maler und Dichter
- 1850 - Adolph Friedrich, Herzog von Cambridge, britischer Feldmarschall
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